Bauhauptgewerbe
Schweiz

Kranführer/in

Als Kranführer/in hast du alles im Griff – Lasten, Höhen und den perfekten Überblick auf jeder Baustelle.

Was macht ein/e Kranführer/in? Aufgaben, Ausbildung, Lohn und Karrierechancen

Kranführer/innen sind die stillen Architekten jeder Baustelle – sie bewegen tonnenschwere Lasten millimetergenau und sorgen dafür, dass alles dorthin gelangt, wo es gebraucht wird. Vom Hochhaus bis zum Tunnelbau: Ohne sie bleibt alles stehen.

Der Beruf verbindet Technik, Präzision und Verantwortung. Wer Konzentration, Fingerspitzengefühl und Nervenstärke mitbringt, findet als Kranführer/in eine abwechslungsreiche, gefragte Tätigkeit mit klaren Aufstiegsmöglichkeiten – und dem besten Blick über die Baustelle.

Aufgabenbereich Kranführer/in – was macht ein/e Kranführer/in?

Kranführer/innen steuern Krane – vom Boden oder aus luftiger Höhe – und bewegen Materialien effizient, sicher und präzise. Sie sind verantwortlich für den gesamten Hebevorgang: vom Anschlagen der Last über das Manövrieren bis zum sicheren Absetzen.

Zu den zentralen Aufgaben gehören:

  • Bedienen von Turm-, Fahrzeug- oder Mobilkranen
  • Heben, Versetzen und Positionieren schwerer Bauteile und Materialien
  • Kommunikation mit Bauleitung, Anschlägern und Monteuren per Funk oder Zeichen
  • Überwachung von Wind, Witterung und Sicherheitseinrichtungen
  • Kontrolle und Wartung des Krans vor jedem Einsatz
  • Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften auf der Baustelle

Ein sicherer Umgang mit Technik, Konzentration und Teamarbeit sind entscheidend – denn jeder Handgriff zählt.

Ausbildung: Kranführer/in mit Ausweis Kat. A oder B

Kranführer ist kein klassischer Lehrberuf, sondern eine anerkannte Zusatzausbildung im Bauwesen.
Die Schulung vermittelt sowohl technische als auch sicherheitsrelevante Kenntnisse – mit Fokus auf präzises Arbeiten unter realen Baustellenbedingungen.

Ausbildung Kranführer/in Kategorie A (Turmdrehkran):

  • Dauer: ca. 1–3 Wochen (theoretisch und praktisch)
  • Voraussetzung: Mindestalter 18 Jahre, gute Gesundheit, handwerkliche Erfahrung
  • Inhalte: Kranaufbau, Steuerung, Sicherheit, Lastdiagramme, Funkkommunikation

Ausbildung Kranführer/in Kategorie B (Fahrzeug-/Mobilkrane):

  • Dauer: 2–4 Wochen (je nach Erfahrung und Kranart)
  • Zusätzlich erforderlich: Führerausweis Kat. C oder CE
  • Fokus: Fahren, Heben, Aufstellen und Bedienen mobiler Krane

Zertifikat: Nach erfolgreicher Prüfung: Kranführerausweis SUVA Kat. A oder B (gesetzlich anerkannt in der Schweiz).

Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Instruktor/in für Kran- und Hebetechnik
  • Sicherheitsbeauftragte/r im Bauwesen
  • Einsatzleiter/in oder Polier/in im Hochbau

Der Beruf ist technisch anspruchsvoll, bietet aber Stabilität, hohe Verantwortung und beste Zukunftsaussichten.

Quereinstieg: Vom Bauhelfer zum Kranführer

Viele Kranführer/innen starten ihre Karriere auf der Baustelle – als Bauarbeiter, Maschinist oder Logistiker. Mit etwas Erfahrung und technischem Verständnis ist der Aufstieg zum Kranführer realistisch und gefragt.

Typische Einstiegswege:

  • Bauhelfer/in mit interner Schulung und externer Kranprüfung
  • Weiterbildung über SUVA-anerkannte Ausbildungszentren
  • Kombination aus Baustellenpraxis und Schulung

Motivierte Quereinsteiger/innen mit ruhiger Hand, technischem Interesse und Verantwortungsbewusstsein haben beste Chancen.

Lohn als Kranführer/in in der Schweiz

Kranführer/innen verdienen überdurchschnittlich – Verantwortung, Präzision und Konzentration zahlen sich aus.

Richtwerte (je nach Region, Erfahrung, Kranart und GAV):

  • Einstieg: ca. CHF 5’500 – 6’200 / Monat
  • Erfahrung + Kat. B: ca. CHF 6’200 – 6’800 / Monat
  • Spezialkrane / komplexe Einsätze: über CHF 7’000 / Monat

Zuschläge gibt es für Wochenend-, Nacht- und Spezialtransporteinsätze. Viele Arbeitgeber unterstützen zudem Weiterbildungen oder stellen Unterkunft und Fahrzeug.

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